Musik und Tanzen – eine ideale Gesundheitsvorsorge

Musik und Tanzen– das ist für viele Lebensfreude und Ausdruck. Zurecht, sagt die Wissenschaft, denn bereits Neugeborene reagieren auf musikalische Klänge und Taktschläge und nicken sogar mit dem Kopf oder benutzen ihre Arme bei Melodien, die sie mögen. Uns liegt also buchstäblich der Rhythmus „im Blut“ und Musik und Tanzen macht Spaß. Selbstredend geht es beim Tanzen auch um Bewegung,- ein weiterer Aspekt der Musikerfahrung, die uns fit und körperlich gesund hält. Tanzen eignet sich daher als ideale Gesundheitsvorsorge.

Musik und Tanzen als ideale Gesundheitsvorsorge

Das Tanzen und Erlernen von komplizierten Abläufen oder Schrittmustern ist sogar bei weitem älter, als erste nachweislich gefundene schriftliche Aufzeichnungen. Urvölker bedienten sich beispielsweise der Ritualtänze, die auf verschiedene Weise Anwendungen fanden. Es wurde weniger als ideale Gesundheitsvorsorge Musik und Tanzen eingesetzt, sondern vielmehr um Götter zu besänftigen oder den Regen zu beschwören. Mondfinsternisse, Sonnenfinsternisse oder Begräbnisse boten den entsprechenden Rahmen. Die gemeinsame Betätigung der Gruppe für einen bestimmten Zweck macht auch deutlich, dass es nicht zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte bei Musik und Tanzen nur um Spaß und Ausdruck ging. Eher stand der Aspekt der Funktionsmusik im Vordergrund, die in Ritualen oder bestimmten Anlässen gebraucht wurde.



Drang zur Bewegung steckt in unseren Genen

Ob nun in Anwendung bei Urvölkern oder in der Disko nebenan, eines ist Musik und Tanzen gemein: Es ist gemeinschaftlich und durchaus als ideale Gesundheitsvorsorge für jedes Alter zu betrachten. Man erlernt dabei auf ganz unterschiedliche Art und Weise viele wichtige soziale Kompetenzen und ein gewisses Gemeinschaftsgefühl. Evolutionstechnisch gesehen ist es genau dieser Fakt, der für den Erhalt und die Entwicklung unserer Gesellschaft und Fortgangs der Menschheitsgeschichte entscheidend ist.

Ideale Gesundheitsvorsorge durch Musik und Tanzen – positive Effekte und Wirkung im Körper

Nebst sozialer Kompetenz spielen weitere Faktoren beim Tanzen eine wichtige Rolle. Sowohl Koordination als auch Schärfung des Rhythmusgefühls und Schnelligkeit sind hier entscheidend. Im Umgang mit Musik und Bewegung diesen Komponenten nachgegangen werden. Durch die Senkung des körpereigenen Hormons Cortisol wird der Tänzer entspannter und kann so nachweislich Stress abbauen. Tanzen hilft also positiv beim Stressabbau. Musik und Tanz sind wirklich als ideale Gesundheitsvorsorge für jeden Menschen geeignet. Da es auf der Welt so viele verschiedene Musikrichtungen gibt, wird es sicherlich den einen oder anderen Song geben, der inspiriert und zum Mitbewegen animiert. Der Tanzende vollzieht unterschiedliche Bewegungsformen, die fit halten. So werden beispielsweise große und sehr kleine, schnelle und langsame, oder impulsiv geführte Vorgänge ausgeführt, die unseren Körper gesundheitliche Vorteile bringen.

Tanzen ist wie Ganzkörpertraining

Wer regelmäßig tanzt, kann seine Ausdauer, Kraftübertragung und Beweglichkeit trainieren. Tanzen, das ist wie Ganzkörpertraining für jedes Alter und laut Expertenmeinung, unabhängig von Gewicht, geistiger oder körperlicher Verfassung. Studien konnten belegen, dass selbst Demenzkranke ihre Freude bei der Koordination bei Musik und Tanzen wiedererlangen. Für eine kurze Zeit können sie ihrem Alltag „entfliehen“. Zusätzlich öffnet sich ihnen die Möglichkeit, an verloren gegangenen sozialen Aktivitäten teilzuhaben und ihre Konzentrationskraft auf die jeweilige Bewegungsqualität zu lenken. Musik und Tanzen sind in Kombination ein buchstäblicher Jungbrunnen. Auch im Alter hilft dies, Gebrechen vorzubeugen und als ideale Gesundheitsvorsorge auch noch Spaß macht. Ganz nebenbei können ältere Menschen in Tanzkursen schnell neue Leute kennenlernen, was wiederum einer etwaigen Altersvereinsamung entgegenwirkt.

Durch Musik und Tanzen die Motorik und Beweglichkeit verbessern

Menschen im fortgeschrittenen Alter oder mit Behinderungen haben genauso das Recht auf soziale Teilhabe wie gesunde Menschen. Sie sollten demnach zum Tanz animiert und in Therapieform mit anderen im Austausch stehen. Glück und Freude kann durch Musik und Tanzen erfahren werden und führt zu einem komplett neuen Körperbewusstsein. Auch bei Patienten mit Parkinson führen einfache Schrittfolgen zu einer Verbesserung der Motorik und Schärfung des Gleichgewichtssinns sowie der Konzentration. Für sie ist beim Tanzen jedoch ein Partner wichtig, der sie bei bestimmten Ausführungen unterstützen kann. So bekommt der erkrankte Partner nicht das Gefühl zu fallen und kann sich an seinem Partner festhalten, ohne dabei in Panik zu geraten.

Lesen Sie hier mehr darüber, wie Gesang und Lieder bei Demenzerkrankungen helfen können, das „Verlorengegangene“ kurzzeitig wiederzuerlangen.

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