Freedrum – Mit dem Mobiltelefon musizieren

Wir wissen seit geraumer Zeit, dass Telefonanbieter von Mobilfunknetzen gern ihr ausgezeichnetes Netz, deren Reichweite und Möglichkeiten bewerben. Grund genug, als Verbraucher auf dem Laufenden zu bleiben und z. B. mit dem Mobiltelefon musizieren.

Ja, in den USA wird die Konkurrenz der Mobilfunknetzbetreiber während der Werbebotschaften häufig gern ins negative Licht gerückt. Sogar deren Reichweite sowie Verfügbarkeit in Frage gestellt. Vodafone dagegen geht das Ganze einmal anders an. Um deren Reichweite als Kunde selbst zu erfahren und sich von deren mobilen 3G Reichweite vom „ausgezeichneten“ Netz zu überzeugen, wurde der Freedummer im neuen Werbeclip vorgestellt. Mit dem Mobiltelefon musizieren heißt die Devise. So kann man auf seiner App und zwei Drumsticks theoretisch überall drummen. Auf spielerische Art und Weise ist man auch mit der Community verbunden und kann seine Pattern hochladen. Wahlweise auch neuen Inhalt downloaden, chatten und sich austauschen.

Freedrum – Mit dem Mobiltelefon musizieren und Drummen, wann immer man will

Mit viel Spaß und Kreativität entdeckt Vodafone die Sparte der Fun-Apps. Mit der Aktion „Ready-to-Rock anywhere“ können Kunden bei Vodafone Niederlande neben dem gewohnten Service auch entdecken, wie flexibel und breit die Netzabdeckung der Niederlande ist. Die breite Verfügbarkeit der mobilen Technologie kann der User laut Herstellerseite bestens für sich nutzen. Mit dem Mobiltelefon musizieren ist mittels der Freedrum Technologie jederzeit möglich. Die Idee ist, mit den Freedrums drummen, wann und wo immer man will. Per Mobiltelefon musizieren bedeutet quasi, das gesamte Drumkit in der Hosentasche mit der Möglichkeit, direkt loszulegen. In Kombination mit der internationalen Community steht man hier im ständigen Austausch und ist, natürlich idealerweise über Vodafone, bestens vernetzt.

Mit Mobiltelefon musizieren und virtuell Drummen – eine App macht es möglich

Freedrum ist allerdings keine eigene Idee oder ein Produkt von Vodafone, sondern kann auch separat beim Anbieter bestellt werden. Die Hard- und Software kann über Freedrum selbst bezogen werden. Es macht immer Spaß zu sehen, wie gemeinsames Musizieren und dem Erfinderreichtum der Musiktechnologie uns Menschen verbindet und zu erreichen vermag. Die entwickelte App und deren sensorische Drumsticks, entwickelt von Freedrum Rocks, simuliert das Schlagzeug und lässt den angehenden Drummer darauf virtuell spielen. Man benötigt dafür nur die Drumsticks und den virtuellen Sound. Die Bewegung der Sticks kann auf den Bildschirm übertragen werden. Bei verschiedensten Modi ist es durchaus möglich, das Schlagzeugspielen von Beginn an zu erlernen oder durch gezielte Übung zu verbessern bzw. sein Können und Technik zu verfeinern. Übung macht den Meister,- nun kann man das Ganze auch virtuell von überall aus praktizieren, ohne großes Equipment oder vom lauten Trommeln genervten Menschen in der Umgebung.

Was ist im Set enthalten

Die Drumsticks kommen in verschiedenen Ausführungen und Farben daher und ließen sich sogar auch an einem echten Schlagzeug spielen, theoretisch. Das ist natürlich nicht nötig, da man ein komplettes Drumkit im Set mit 4 Sensoren bestellt. Damit wird versucht, ein 7 teiliges Schlagzeug realistisch nachzuahmen. Die Sensoren werden direkt an das iPhone gekoppelt. Die Sensorware Freedrummer App unterstützt auch Android. Im Starter Kit befinden sich nur jeweils 2 Sensoren und kein virtuelles Drumkit, das den Schlagzeugsound nachbildet. Hierfür müsste man die Sticks als Midi Controller durch ein beliebiges Drumkit per Software Instrument laufen lassen und beispielsweise in Musikprogrammen wie Cubase oder Logig Audio als Aufnahmeplattform steuern. Neben dem Spaß Aspekt lassen sich natürlich auch ganz praktische Anwendungsbeispiele mit Freedrum finden. Freedrum bringt somit die Schlagzeugerfahrung in die virtuelle Welt des professionellen Sounds und ermöglicht das Praktizieren überall auf der Welt

Mit Mobiltelefon musizieren, weitere Anwendungsmöglichkeiten für „Freedrummer“

Zu betonen wäre die Möglichkeit, im Home-Recording Studio auf recht einfache Weise Drumspuren einzuspielen. Man verleiht so dem Ganzen einen professionellen sowie individuellen Touch. Zum einen bietet Freedrum dem Anwender eine Flexibilität, die sich dynamisch den Studiowünschen anpassen kann, da kein Platz für das Schlagzeug eingenommen wird. Zum anderen kann der Drummer oder angehende Hobbymusiker überall üben und seine Fertigkeiten aus- oder aufbauen. Da der virtuelle Drummer über die Sensor FreeDrummer App läuft, ist auch die Lautstärkeentwicklung optimal anzupassen. Vorteilhaft, weil sich weder die Umgebung noch Nachbarn eventuell belästigt fühlen können. Der Sensor ist leicht und lässt sich über Midi steuern. Somit ist er komplett an die Welt des Recordings angeschlossen und mit einer Weite an Aufnahmeprogrammen kompatibel. Die Sensoren arbeiten quasi als Midicontroller und steuern theoretisch auch andere beliebige virtuelle Instrumente, sowie beispielsweise Native Instruments Studio Drummer, oder Garage Band.

Wir weisen jedoch darauf hin, dass sich das nun in der Produktionsphase befindliche Kickstarter Produkt viele Bugs zu haben scheint und viele Rezensionen darauf aufmerksam machen, dass die Sensoren nicht wie erwartet funktionieren und zum Teil große Latenz aufweisen. Dennoch, Konzept ist super,- bei der Ausfertigung muss vielleicht noch etwas nachgebessert werden.