Singen macht schlau, glücklich und kreativ

Singen macht schlau, glücklich und kreativ, und besonders Kinder trällern gern ein Lied oder summen vor sich hin. Das natürliche Bedürfnis, die eigene Stimme in verschiedenen Tonlagen zu erproben, ist uns in die Wiege gelegt.

Musik spricht alle Menschen an, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Die einen beginnen zu träumen, andere versinken in Erinnerungen. Rhythmus und Melodie regen andere wiederum zum Singen und Tanzen an. Dabei muss man nicht unbedingt den Rhythmus im Blut oder eine ausgebildete Stimme haben. Singen bringt einfach Spaß, macht glücklich und froh. Das natürliche Bedürfnis, sich bei Musik und Gesang zu bewegen, beginnt bereits im Babyalter von ca. 6 Monaten. Wenn kleine Kinder singen, sind sie mit Leib und Seele dabei, die Tonlagen ihrer Stimme völlig ungezwungen zu „erproben“. So etwa zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr sind Kinder in der Lage, Lieder zu erlernen. Sobald sie im Kindergarten- bzw. Vorschulalter sind, halten die Kinder bereits Takt und Melodie. Die Kleinen haben große Freude daran, ihre Lieblingslieder stimmlich umzusetzen, sowohl allein wie auch gemeinsam mit Kindern und Erwachsenen. Grund genug, den kindlichen musikalischen Ausdruck zu fördern.

Schlaue Kinder durch täglichen Gesang

Singen macht schlau, glücklich und kreativ
Singen macht schlau, gluecklich und kreativ

Es ist etwas Wahres dran: Singen fördert die Kreativität sowie Persönlichkeitsentwicklung bereits im frühen Alter. Da wir mit einer natürlichen Musikalität geboren werden, lässt sich durch Förderung wie beispielsweise mit musikalischer Früherziehung die angeborene Gabe weiter stimulieren. Studien belegen, dass frühzeitliches Singen mit Kindern im Rahmen von gezielter Musikförderung neben der Musikalität vor allem die sprachliche Entwicklung fördert und schlau machen soll. Laut einer Beobachtungsstudie der Universität Bielefeld mit 500 Vorschulkindern sollen die Kinder, die viel und regelmäßig gesanglich unterwegs sind, besser für die Schule geeignet sein als die Nichtsinger. Zudem geben Kinderlieder den Kleinen aufgrund der stets gleichen Melodie und Tonfolge eine gewisse Sicherheit und Vertrautheit. Die positiven Effekte, nämlich die Steigerung der Konzentrationsfähigkeit sowie des Merkvermögens, stellen sich so ganz spielerisch wie von selbst ein.

Singen mit Kindern – Übung macht den Meister

Egal, ob durch gezielte musikalische Früherziehung, im Kreise der Familie, im Kindergarten oder mit Freunden: Kinder singen gern. Sind es anfangs nur kurze Liedchen, die Kleinkinder schnell erlernen, wird das Merkvermögen durch beständige Melodien und Liedtexte geschult. Bereits etwa eine halbe Stunde pro Tag reicht aus, um z. B. bei Vorschulkindern die Gehirnleistung und damit auch die Schulfähigkeit zu verbessern. Die Liebe zur Musik und die spontane Lust der Kinder am Singen sind also durchaus  Gaben, die es wert ist, ihnen Aufmerksamkeit und Entwicklungsmöglichkeiten zu schenken. Wobei nicht jeder unbedingt ein Gesangstalent werden muss, viel wichtiger ist die Freude an seiner eigenen Stimme und ihrer Vielfalt. Wer bereits im Kindesalter die positive Wirkung des Singens erlebt, wird im Idealfall auch im Erwachsenenalter dem Spiel mit der Stimme treu bleiben.

Singen ist wie ein Cocktail voller Glück

Bleibt regelmäßiges Singen bzw. eine Förderung aus, kann sich die natürliche Singbegeisterung durchaus auflösen und es wird künftig überwiegend nur noch bei gesellschaftlichen oder traditionellen Anlässen gesungen. Dabei macht Singen glücklich, denn im Gehirn wird ein Cocktail voller Neurotransmitter mit Glücksbotenstoffen freigesetzt. Zum Cocktail gesellen sich noch Oxytocin, wichtig für Bindung und tiefe Gefühle, sowie Melantonin, bekannt als Regler für einen gesunden Wach-Schlaf-Rhythmus. Man kann also sagen, Singen bereichert in jedem Alter die Lebensfreude, macht und hält das Gehirn fit und sorgt für glückliche Momente.

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