Musica universalis – Sphärische Tonharmonie

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Spricht man von Musica universalis, denkt man an sphärische Harmonie im Zusammenklang der Töne im Weltall. Unter Musica universalis versteht man einen spezifischen Klang, der sich ergibt, wenn Planeten einander begegnen. Klang und Musik im eigentlichen Sinne,- nicht von dieser Welt und dennoch allgegenwärtig,- ästhetisch und grundlegend.

Musica universalis – Balance und Verhältnismäßigkeiten der planetaren Bewegung

Musik ist Mathematik und Verstand, jedoch zugleich Emotion und Gefühl . Was können wir aus Musica universalis ableiten? Welche Verhältnismäßigkeiten der planetaren Bewegung in unserem Sonnensystem können wir erkennen? Balance und der Ursprung des Lebens hängen an einem fein gesponnenen Faden, gewebt aus Jahrtausend langen und stabilen Umlaufbahnen, der so genannten „Goldy Lachs Zone“, einem nahezu idealem Verhältnis ausgezeichnet durch perfekte Bedingungen für die Entwicklungen komplexem Lebens. Die Sphärenmusik basiert auf der Grundidee der planetaren Bewegung nach Signatur der Sphären, die in Analogie zum Wohlklang der Musik eine Gesetzmäßigkeit zum Sonnensystem herstellt. Niemand anderes als Kepler selbst, weltberühmter Astronom und Mathematiker des 17. Jahrhunderts, veröffentlichte entscheidende Grundideen zum Bewegungsgesetz der Planeten und deren musikalischen Weltharmonik. Nun haben sich erstmals tatsächliche Bestätigungen finden lassen, die Aufschluss über die Existenz der musikalischen Verhältnismäßigkeiten und deren planetaren Abhängigkeiten geben.

Musica universalis – Harmonik und Intervalle in Übereinstimmung mit Musik

Im Jahre 1619 beschreibt Kepler den musikalischen Zusammenhang zwischen Harmonik und Intervallen in Übereinstimmung mit Musik und der Planeten. Zusammenfassend lässt sich erklären, wie bestimmte Zusammenhänge der planetaren Bewegung der Himmelskörper und die der Harmonik der Musik im höchsten Maß eine perfekte Annäherung sind, die jedoch im Besonderen bei Berechnung in Übereinstimmung mit musikalischen Intervallen eine Einhit bilden. Man berechnet dabei einen Punkt für alle neun Planeten und betrachtet dabei den Aphel der jeweiligen Planeten, also den Abstand zwischen Planet und Sonne und deren Umlaufbahn. Nach Kepler ist die Umlaufbahn eines Planeten am langsamsten im Aphel, da sich die jeweilige Umlaufbahn am weitesten entfernt vom sonnennächsten Punkt befindet. Statistisch gesehen konnte man herausfinden, dass eine Übereinstimmung zwischen musikalischen Verhältnissen und deren planetaren Umlaufbahnen im Gleichgewicht der Himmelskörper besteht.

Geschwindigkeitsintervalle und Zeitraum – Konstellation für musikalisches Material

Man stelle sich einen Punkt vor, in dem die Planeten zusammen laufen und durch verschiedene Geschwindigkeiten diesen Punkt erreichen. Dabei befinden sie sich im Aphel, also am weitesten entfernt von der Sonne. Treffen sich nun die Planeten mit verschiedenen Geschwindigkeiten und durchlaufen einen dieser Punkte, kann man sich ein Instrument vorstellen, das eine Reihe von verschiedenen Tönen wiedergibt. Berechnet man nun alle Konstellationen für einen Zeitraum von 1000 Jahren, die zu einem Ton führen, ergibt sich bei genauer Betrachtung ein Soundspektrum vergleichbar eines Akkords. Je geringer die Entfernung der Planeten zueinander, desto seltener das Ereignis, jedoch „genauer“ das musikalische Ereignis. Die jeweils auftretenden Geschwindigkeitsintervalle und Zeitdauern der Konstellation bieten dabei das musikalische Material, welches in hörbare Musik umgewandelt werden kann.

Musica universalis – Segmente – Sternzeichen – Oktaven

Die Sonne fällt innerhalb eines Jahres durch zwölf Segmente, die mit Tierkreisen und Sternzeichen benannt sind. Die zwölf Segmente beschreiben eine Oktave, die sich durch zwölf aufeinanderfolgende Halbintervalle teilen lässt. Der harmonische Zusammenhang zwischen Musik und Zusammenklang der planetaren Konstellation setzt sich also in musikalischen Intervallen zusammen und ließe sich durch Verhältnisse der Umlaufzeiten durch einfache Brüche ausreichend berechnen und wiedergeben.

  • Sonne: Jupiter = 1:12 = Grundton: oberer Quinte des (Dur-) Dreiklangs,
  • Mars : Jupiter ~ 3:19 = kleine Sext: Leitton zur Tonika : Dominantengrundton
  • Jupiter : Saturn = 2:5 = Dominantengrundton: Große Terz in der Mitte des Dominantakkords
  • Mars : Saturn = vierfache Oktavierung der großen Septime (geringfüfig vermindert)
  • Sonne: Mars = 10:19 = große Septime,
  • Merkur: Sonne = 1:4 = zwei Oktaven

Die Intervallschritte von Planet zu Planet sind folgendermaßen gereiht:
Alle drei Töne Abstand: Tritonus (drei Töne Abstand) oder eine kleine Terz.

  • Saturn bis Jupiter = kleine Sekunde (ein Halbtonschritt)
  • Jupiter bis Mars = kleine Sekunde (ein Halbtonschritt)
  • Mars bis Sonne = große Sekunde (ein Ganztonschritt)
  • Sonne zur Venus = kleine Terz (drei Halbtonschritte)
  • Venus bis Merkur = kleine Sekunde (ein Halbtonschritt)
  • Merkur bis Mond = kleine Sekunde (ein Halbtonschritt)
  • Mond zur Erde = große Sekunde (ein Ganztonschritt).

Eine kugelförmige Gestalt einer Sphäre ließe sich durch Wiederholung und Minimalismus ausdrücken. Die Höhe eines Tons vermag von der Länge der Saite und deren Schwingung abhängen. Dem mathematischem Grundgesetz zugrundeliegend, gilt dies als eine Art astronomische Harmonie des Universums.

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