5 coole Gründe, Klavier zu spielen

Das Klavier ist ein wunderbares Instrument. Kennen Sie auch diese coolen Typen, die auf dem Klavier wahre Wunder vollbringen können?

Die Straßenmusiker, die anstatt ihrer kleinen Gitarre einfach mal einen stattlichen Flügel vor die Tür schieben und wie beispielsweise am Washington Square Park an öffentlichen Plätzen der Menge bei Jazz und Improvisationen einheizen, sind nicht mehr wegzudenken. In immer mehr Städten befinden sich von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Flügel, die zum Musizieren anregen, ja sogar dazu aufrufen. So findet sich am Bahnhof in Amsterdam ein solches Instrument, dass für viel Aufsehen und Spielgenuss sorgt – ein soziales Event. Tatsächlich wechseln sich die Musikanten ab und bringen ein Ständchen nach dem anderen,- das „Publikum“ jubelt und ist begeistert, besonders die Frauen. Für manch einen ein echter Coolness-Faktor und Grund genug, Musiker zu werden und das Klavierspielen für sich entdecken.

Coolness durch Talent

  1. Nicht viele Menschen können wirklich gut spielen. Doch sollten Sie die Tastatur gut beherrschen, können Sie hier enormen Eindruck hinterlassen. Natürlich ist die klassische Musik erlerntes Handwerk und wird im Main Stream des Publikums eher selten partizipiert, doch auch der Hardcore klassische Klavierspieler kann dem einen oder anderen Chopin richtig Leben einhauchen. Und die Menge? Die wird es lieben. Zudem fingertechnisch versiert in Schnelligkeit und Leichtigkeit – hier wird es richtig cool.

Statussymbol Coolness-Flügel

  1. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie sind bei Freunden oder Bekannten eingeladen, speisen im Restaurant oder haben ein Businessgespräch bei einer renommierten Firma. Als Eye Catcher begegnet Ihnen ein im edlen Schwarz stehender Flügel der Firma Bechstein oder Steinway, die zwei bekanntesten Firmennamen der Klavierszene nebst Yamaha und Fazioli. Sowohl beeindruckend als auch edel und schmuckvoll, können Sie davon ausgehen, dass der Wert dieses Instruments dem eines Kleinwagens übersteigt. Der Flügel – das ist ein wahres Statussymbol und wirklich zeitlos schön. Coolness Faktor nebenbei wäre natürlich, wenn Sie auch noch darauf spielen könnten.

Üben ist cool und sexy

  1. Ja, wer hätte das geglaubt? Natürlich nicht, wenn Sie sich nur in Ihrem Wohnzimmer bewegen und niemanden daran teilhaben lassen oder das Geübte nicht auch einmal vortragen, vor Publikum. Denn bedenken Sie, persönlich gesehen stellt das Üben eine nachstrebende Tugend dar, die nur sehr willensstarke Menschen besitzen. An die Herren der Schöpfung,- das Erlernen eines Instruments zeigt eine gewisse Qualität, was die Frauenwelt durchaus zur Kenntnis nimmt. Ein Mann mit eisernem Willen, hier etwas zu erreichen, gibt auch bei anderen Dingen nicht so schnell auf,- ein Wille, ein Ziel. Männer sind sexy, die sich ihre Ziele setzen und erreichen können. Ganz nebenbei strahlt der Musiker Selbstsicherheit aus und weiß, er versteht sein Handwerk. Welcher Mann oder welche Frau bewundert das nicht? Cool eben.

Alles geht,- alles kann: die Improvisation

  1. Eine Alternative zum erlernten Notenspiel ist die Improvisation: hier können Sie sich Ihren Coolness-Faktor buchstäblich selbst erarbeiten. Alles kann: populäre Musik auf die Klaviatur geschnitten, bietet sich genauso gut an wie die selbst getüftelte Jazzsuite – der Ausführung und Interpretation sind keine Grenzen gesetzt. Beginnen Sie mit ein paar Standard Akkorden und schauen doch mal, was alles mit der rechten Hand darüber gelegt werden könnte (Basiswissen Musiktheorie vorausgesetzt). Die Improvisation auf klassischem Material oder populärer Musik bekannter Pop Titel ist allerdings die Königsklasse des Klavierspielens und benötigt gute Vorkenntnisse und Verstand vom Handwerk und mehr. Jazzimprovisationen beispielsweise benötigen sogar einige Jahre Übung und Fingerfertigkeit. Es lohnt sich jedoch. Mehrere Stile bedeuten auch, exponentiellen Anstieg des Coolness-Faktors.

Klavier und Entspannung – laissé-fair

  1. Klavier spielen,- das bedeutet auch, die nötige Geduld zu haben, Dinge umzusetzen und sich auf ein Ziel hin zu konzentrieren. Das wiederum hält den Geist und den Kopf fit, hilft Stress abzubauen und den Körper zu entspannen. Durch Konzentration erfahren wir Ruhe und Kraft – die Musik, beim Hören oder selbst Spielen, steht dem Alltag entgegen und stärkt durch Affekt und Emotion. Im Alltag? Wir lassen die Dinge laufen – sind weniger betroffen bei Ärger und Unruhe, können Situationen anders beurteilen und lassen andere machen – Laissé-fair eben, das wirkt cool und lässig,- auch auf unsere Umgebung.

Coolness Faktor Klavierspielen ist auch weiblich

Natürlich gelten die hier genannten Coolness Faktoren auch für das weibliche Geschlecht. Ebenso wie die männlichen Kollegen, sind talentierte Damen, die die Klaviertastatur beherrschen, willensstark, ausdauernd, zielstrebig und wirken so ganz nebenbei cool und begeisternd auf ihr männliches Publikum.

 

New York City Washington Square Park

 

Amsterdam Centraal

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