Musikalische Streicheleinheiten bewusst erleben

Musikalische Streicheleinheiten bewusst erleben

Musik bereichert das Leben. Wer sich von musikalischen Klängen einfangen lässt, gewährt Einlass in die innere Gefühlswelt. Ganz gleich, ob Dur oder Moll – Musik spricht die Sinne an und löst Emotionen aus.

Bestimmte Klänge beruhigen. Wer sich entspannen, einfach mal vom Alltag abschalten und neue Kraft sammeln möchte, kann mit sanften Klängen wahre Wunder bewirken. Das Angebot an Entspannungsmusik, die sich oft auch als gedämpfte Hintergrundmusik beim Meditieren eignet, ist vielfältig. Eine Mischung aus sanften Klängen mit Naturtönen wie zum Beispiel Vogelstimmen oder Meeresrauschen ergänzt Entspannungsphasen und wird daher von vielen Ruhesuchenden gezielt als Kraftquelle genutzt. Idealerweise wird ein Ort aufgesucht, an dem man sich so richtig gemütlich einrichtet und sich wohl fühlt.

Töne und Klänge – Einlass in das Unterbewusstsein

Gelingt es anfangs noch nicht so recht, den Kopf frei zu bekommen, lohnt der Versuch, die Konzentration auf die Musik zu lenken und nichts weiter zu tun, als zuzuhören. Meist ist bereits nach kurzer Zeit die beruhigende Wirkung zu spüren, denn die langsamen sowie harmonischen Töne sind in der Lage, die angespannte Aktivität im Körper allmählich herunter zu fahren. Die Atmung wird tief und gleichmäßig, die Hirnaktivität gönnt sich endlich eine Pause. Auch die menschliche Stimme, leise summend oder singend, vermag Entspannungsphasen positiv zu begleiten.

Musikalische Streicheleinheiten – schon vor der Geburt

Sogar Babys im Mutterleib lieben es, mit Musik verwöhnt zu werden. So ergaben Studien, dass Babys, die bereits ab der 23. Schwangerschaftswoche die Geräusche um sich herum wahrnehmen, unbewusst auf Musik entsprechend reagieren. Musikalische Klänge finden demnach auch in die Ohren kleiner Babys ihren Weg und vermitteln somit sowohl Mutter wie Kind vertraute Geborgenheit. Ebenso positiv wie die musikalischen Streicheleinheiten wirkt sich die Stimme der Mutter beim Summen oder Singen von Wiegenliedern auf das Ungeborene aus. Ein Grund mehr, die heilende sowie unterstützende Kraft der Musik kennen und schätzen zu lernen.

Foto: realworkhard, pixabay

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