Lichtwecker – wie Sie mit Licht und Klang besser wach werden

Haben Sie sich einmal die Frage gestellt, wie Sie besser wach werden können? Fällt es Ihnen schwer, morgens aus dem Bett zu kommen? Verteufeln Sie Ihren Wecker, oder könnten Sie diesen buchstäblich gegen die Wand „werfen“?

Wie Licht und Dunkelheit unseren Schlaf-Wach-Rhythmus

Im Allgemeinen empfinden wir die Sommermonate als angenehmer, wenn es darum geht, gut aus dem Bett zu kommen. In den dunklen Herbst- und Wintermonaten fällt es häufig schwerer, der inneren Uhr zu widerstehen und nicht einfach weiter zu schlafen. Dieser Fakt lässt nur einen Schluss zu: Licht beeinflusst unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Ein Grund dafür sehen Forscher im Zusammenspiel des Hormons Melatonin. Bei lichtschwachen Monaten und mangelndem Tageslicht fühlen wir uns müde und abgeschlagen. Eine klare Abgrenzung zwischen Tag und Nacht gelingt daher schwer, sodass ein geregelter Schlaf-Wach-Rhythmus ins Ungleichgewicht gerät. Deshalb ist es wichtig, diesen Rhythmus zu verstehen und positiv zu unterstützen.

Das Schlafgefühl wird durch Licht und Dunkelheit beeinflusst

Lichtwecker – wie Sie mit Licht und Klang besser wach werdenLicht trifft auf die Retina und wird an das Gehirn (den Hypothalamus) weitergegeben. Hier finden allerlei Schaltungen statt, die durch Helligkeit und Dunkelheit ausgelöst werden. So werden mehr oder weniger Hormone freigelassen, die Körpertemperatur angepasst und andere Faktoren geregelt, die zu einem gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus führen. Sobald der erste Lichtstrahl auf die Retina fällt, beginnt die Hirnregion, ähnlich einer Uhr, aktiv zu werden und regelt verschiedene Aktivitäten, die den ganzen Körper beeinflussen. Eine spezielle Region im Hypothalamus, der Suprachiasmatic Nucleus, regelt den Anstieg der Körpertemperatur und stimuliert die Ausschüttung von Cortisol, dem körpereigenen Stresshormon. Später bei einsetzender Dunkelheit wird hier die Ausschüttung des Hormons Melatonin geregelt, was zu einer allgemeinen Müdigkeit führt und ab etwa 9 Uhr Abends einsetzt. Die Stärke des Melatonins nimmt stetig zu und bleibt die gesamte Nacht über nachweisbar im Körper bestehen. Etwa gegen 9 Uhr morgens sinkt der Pegel wieder und der Rhythmus beginnt erneut.

Mit Lichtwecker besser wach werden

Der Melatonin Pegel bleibt etwa 12 Stunden im Körper bestehen und macht uns oft das Wachwerden schwer. Sogenannte Lichtwecker oder Zen Wecker helfen deshalb auf natürliche Weise, den Schlaf-Wach Rhythmus zu unterstützen. Sie machen sich dabei einen natürlichen Prozess zu Nutze, der uns in der Natur auch munter macht: Licht. Die Intensität des Lichts nimmt dabei stetig zu und simuliert einen künstlichen Sonnenaufgang im Schlafzimmer. Die Wecker unterstützen bei heller werdendem Lichteinfall den natürlichen Wach-Impuls des Körpers und suggerieren bei Lichtanstieg einen Sonnenaufgang, der uns ohne Stress und Hektik sanft aus dem Schlaf holt.

Sanftes Aufwachen mit Licht und Naturgeräuschen

In der Regel wird dieses natürliche Phänomen mitunter noch von Naturgeräuschen unterstützt und der Impuls verstärkt. Hat sich doch die Wirkung der Natur in Zusammenspiel mit Naturgeräuschen als besonders effektiv herausgestellt, den Prozess des Aufwachens zu verstärken. Die speziellen Wecker simulieren somit allerlei natürliche Gegebenheiten, die unseren Körper positiv beeinflussen. Der natürliche Rhythmus des Körpers wird so bei einsetzendem Licht (etwa 30 Minuten vor Aufstehen) und Naturgeräuschen unterstützt und effektiv eingeleitet. Bei vielen Geräten können Sie hier aus vielfältigen Naturklängen wie beispielsweise Wellenrauschen oder Vogelgezwitscher wählen, die langsam lauter werden und schließlich sanft in Ihr Bewusstsein dringen. Das bedeutet: Pünktliches und entspanntes Wachwerden bei sanften Klängen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

fünf × eins =

preloader