Voyage to the World

Das gleichnamige Album von CRM stellt einmal mehr die Frage nach dem gemeinschaftlichen Leben mit der Natur und mit dem respektvollen Umgang mit ihr.

CRM Music hat mit Voyage to the World erneut den Zusammenhang zwischen dem Leben mit der Natur sowie den respektvollen Umgang mit ihr musikalisch festgehalten und klangvoll ausgedrückt. Da sich der Komponist und Blogger unseres Magazins Healthy with Music auf orchestrale Stimmungskompositionen eingestellt hat, beginnt für ihn die musikalische Reise beim Betrachten und der Interpretation der Natur. Auf diese Weise lassen sich wundervolle Kompositionen bei Inspiration und Epic erkennen, die den Zuhörer ganz sicher in ihren Bann ziehen. Voyage to the World, das sind 10 meisterhafte Tracks, die den Zuhörer einladen, die Größe der Natur mit all ihren Facetten kennenzulernen und einen Einblick in das majestätisch und allzeitliche Sein zu bekommen.

 

Voyage to the World– eine Reise durch die Musikalität

„Die Natur ist eine Quelle der Inspiration für mich“,- schreibt Christoph Rauch Music. Dass die Natur nicht nur ihn berührt, wissen wir von Healthy with Music bereits seit langem, denn wir stellen Ihnen seit jeher Themenbereiche auf unserem Onlinemagazin vor, die die Musik in den Kontext der Meditation, Therapie, Heilung und Naturerfahrung stellen. Passend dazu können die zehn aufeinander abgestimmten Tracks an diese Mission anknüpfen und greifen die Thematik der Epik, der Größe, aber auch der Ruhe und Entspannung auf. Generell lassen sich die Tracks in Bereiche der Spannung und Entspannung unterteilen, die auf verschiedene Weise zum Ausdruck kommen und Naturereignisse im Klanggeschehen aufbauen:

  • Dissonanz und Konsonanz: Dem unangenehmen und reizenden Klanggeschehen gegenüber dem harmonisch angenehmen Klang, einer subjektiven Erfahrung, die der Musik innewohnt.

  • Schnelligkeit und Getragenheit: Bei unterschiedlicher Dichte der Musik (Instrumentation) lassen sich bei verschiedenen Tempi (musikalisches Maß für Geschwindigkeit, plural, italienisch) unterschiedliche Akzente, Assoziationen und Ausdrücke bauen.

  • Breites Orchester und kleines Arrangement: Die Instrumentation ist eine der wichtigsten „Komponenten“ bei der Komposition und vereint eine Vielzahl an Elemente, die dem Orchester unterliegen. Angefangen bei den verschiedenen Artikulationen der Instrumente bis hin zu den Arrangements (also dem Einsatz unterschiedlicher Instrumente in einem gegebenen Zeitmaß) lässt sich das musikalische Material ausbauen und die Größe der Natur nachahmen. Durch das breite Orchester, dem buchstäblichen Querstrich durch die gesamte Klangpalette des Orchesters oder dem Einsatz gezielter Klanggruppen wie den Violoncelli oder Kontrabässen, wird das musikalische Material erweitert und Themenschwerpunkte durch verschiedene Stimmen im Orchester variiert oder aufgegriffen.

  • Rhythmik und Pattern: Vielleicht ist es dem einen oder anderen bereits aufgefallen: Musik besteht in der Basis eigentlich aus zwei Dingen – der Harmonie und der Rhythmik. Gleichermaßen treffen wir diese zwei Spieler auch in der Natur an. Die harmonischen Zusammenhänge in der Welt, die uns umgibt, in der selbst das Chaos wie dirigiert erscheint,- und dem kontinuierlichen Flow der Zeit und Bewegung.

    • Die harmonische Führungslinie, wie beispielsweise bei der getragenen und epischen Filmmusik oder Trailermusik häufig in Gebrauch, ersucht stets die Tonika (den Grundton) und dem damit verbundenen harmonischen Wohlklang. Alles drum herum, also die musikalischen Melodien und Einfälle, Ideen, Läufe, Konzepte und Akkorde, bewegen sich entweder zu diesem Wohlklang, oder entfernen sich. Interessant ist dabei, wie sich die Musik also entweder zur Tonika entwickelt, oder welche Klanggeschehen komponiert sind, diese zu verlassen und durch Modulation (dem Übergang in einen anderen Grundton und folgender Harmonie) oder Transition (dem musikalischen Geschehen zwischen den Modulationen hin und zurück) zu beobachten.

    • Das musikalische Pattern, oder Rhythmik, wird als Stilmittel für Abwechslung und Wiederholung gebraucht. Musik ist eigentlich eine nicht endende Aneinanderreihung von Wiederholung. Die uns bereits einmal in einer Komposition vorgestellten Themen und rhythmischen Ideen werden als Einheit aufgefasst und in verschiedenen Formen wiederholt, aufgegriffen, bei Instrumentation ausgedünnt oder größer aufgebaut. Die dem Stück zugrundeliegende Spannung und Abwechslung ist zumeist ein Zusammenspiel zwischen einfacher Rhythmik mit sich wiederholendem Charakter und der Melodieentwicklung bei Variation und Harmonie.

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